Die wissenschaftliche Betrachtung:
Die Posaune ist das einzige Blechblasinstrument, bei
dem der Klangkörper nicht über Ventile, sondern über einen
Zug alteriert wird. Ein stufenloses Glissando ist somit möglich. Die
Posaune ist eng mensuriert, also verwandt zur Trompete und dem
Waldhorn. Im Blasorchester ist sie bis zu viermal besetzt. Sie hat einen
feierlichen Klang und wird daher in Blechbläserensembles oft mit der
Trompete kombiniert.
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Die Betrachtung des Blasmusikers:
Das biblische Alter wird der Posaune nachgesagt, seit sie angeblich
als Waffe in der Schlacht von Jericho eingesetzt wurde. So mag es nicht
verwundern, dass der Posaunist gerne an diese Zeiten zurückdenkt und ein
bisschen in der Vergangenheit lebt - meist ein Viertel bis ein Achtel.
Doch immer wieder erscheint er rechtzeitig, wenn es gilt ein Solo zu
spielen und den Zug über die Köpfe der anderen Musiker den Zuschauern zu
präsentieren.
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